Identifikation
Wir sind, ganz offensichtlich. Ich denke, also bin ich, behaupten die Einen. Ich bin, behaupten die anderen. Doch was ist wahr, was können wir wirklich wissen? Wer sind wir, was sind wir, ja sogar, wo sind wir? Womit oder worin sind wir? Was tun wir, und weswegen? Womit identifizieren wir uns?
Es geschieht. Manchmal spontan, doch meistens auf Anweisung. Einer Weisung eines Spirituellen folgend, oder auf eigene. Dann kann es sein, dass sich die Identifikation leicht löst. Wie ein Abziehbild auf einem Kleber. Und so ist es auch. Wie ein Kleber, oder noch besser ein Klettverschluss. Tausend kleine Widerhaken klammern sich fest am Bewusstsein. Oder ist es umgekehrt? Jeder Gedanke, jedes Gefühl wirkt wie ein Verschluss. Sogleich identifiziert sich das Bewusstsein wieder mit dem Selben, wie zuvor. Dann ist Unbewusstsein und sogleich ward alles vergessen.
So geschieht es Tag für Tag, Nacht für Nacht. Vergessen, erinnern und wieder vergessen, dann sein. Im hier und jetzt. Doch meist ist vergessen, meist ganz unbewusst. Unbekümmert und doch fehlt etwas. Was ist es? Dann wenn es wieder hier ist, wird alles klar, im jetzt. Dann ist das Unbewusstsein abwesend und Bewusstsein ist anwesend. Es scheint mir, als würden sich diese beiden nicht kennen, könnten sich nie im gleichen Raum aufhalten. So als würden sie sich nicht ertragen. Das Eine würde das Andere sogleich verschlingen. Doch wer gewinnt? Es kann immer nur einen geben. Das ist offenbar der Clou. Es kann nur einen geben und dieser wird unsterblich - bis er stirbt und der andere gewinnt.
Aber wer sind wir? Wer bin ich? Bin ich nun Unbewusstsein oder Bewusstsein? Beides kann ich erfahren, also muss ich etwas ausserhalb von beidem sein, nicht wahr? Wer ist also ich? Kann ich auch beidem gleichzeitig gewahr sein, ist es nur ein Produkt des Verstandes? Sagen wir, der Verstand würde nur immer eine Seite von beiden kennen. So als bildete der Verstand einen Raum und darin könnte sich immer nur eines von beidem aufhalten. Bewusstsein oder Unbewusstsein. Wenn beide gleichzeitig anwesend sind, muss es jenseits des Verstandes oder des Raumes sein. Beinhaltet dies also Dualität? Ist es dies was gemeint ist mit Polar? Es kann immer nur eine Seite geben, beinhaltet aber nichts desto Trotz die andere Seite?
Dies alles ist sehr paradox. Alles und nichts. Genau wie vielfach und vielfältig beschrieben steht. Bewusstsein und Unbewusstsein ist nur eine Manifestation von ich. Ich ist allgegenwärtig und kann alles beinhalten oder auch nichts. Gleich danach geschieht bin. Dann ist ich bin. Aber das ich alleine identifiziert sich mit nichts. Auch nicht mit sich selber. Es weisst nicht, dass es ist. Es sagt nur, ich. Danach kommt identifikation mit sich. Ich bin. Und erst später entsteht ich bin dies oder ich bin das. Der Verstand kreiert dann das Ganze darum herum und möchte ein eigenes Selbst, ein eigenes ich haben. Der Verstand möchte, inspiriert vom ich, auch ein ich. Das ursprüngliche ich ist dann fähig sich mit dem neuen ich, welches lediglich ein Produkt des Verstandes ist, zu identifizieren. So weit so gut.
Leiden entsteht. Warum? Weil das neugeborene ich nicht mehr an der Quelle angeschlossen ist, so wie das ursprüngliche ich. Das Ur-ich kommt direkt aus der Quelle, dem Numinosen, so wie es viele Mystiker beschreiben. Es ist sozusagen die Quelle. Das vom Verstand neugeborene ich ist nicht aus der Quelle sondern aus dem Verstand der widerum nur ein Erzeugnis des Ur-ich ist. Somit haben wir eine Doppel-Identifikation. Es gibt das ich, welches wir sind. Dann gibt es den Verstand, welches ein eigenes ich kreiert, das für das Ur-ich eine Falle darstellt, weil es sich leicht mit Dingen identifizieren kann. Eine Ur-Qualität von ich.
Wären wir uns dem ich gewahr, würden wir den Verstand auf ganz natürliche Weise gebrauchen um Dinge zu tun, die dazu dienen dem Ur-ich Ausdruck zu verleihen. Wir würden uns nicht in Ego-Absichten, Machtkämpfe oder haben wollen verstricken. Denn wir könnten die schlichte Tatsache akzeptieren, dass wir einfach sind. Und weil es so nahe bei der Quelle liegt, gibt es nichts, das uns fehlen würde. Wir könnten jederzeit eintauchen, wenn uns danach wäre. Anschliessend würden wir uns wieder der Manifestationen widmen und könnten die Freude und die Liebe in diese Welt tragen in der wir leben.
.
Es geschieht. Manchmal spontan, doch meistens auf Anweisung. Einer Weisung eines Spirituellen folgend, oder auf eigene. Dann kann es sein, dass sich die Identifikation leicht löst. Wie ein Abziehbild auf einem Kleber. Und so ist es auch. Wie ein Kleber, oder noch besser ein Klettverschluss. Tausend kleine Widerhaken klammern sich fest am Bewusstsein. Oder ist es umgekehrt? Jeder Gedanke, jedes Gefühl wirkt wie ein Verschluss. Sogleich identifiziert sich das Bewusstsein wieder mit dem Selben, wie zuvor. Dann ist Unbewusstsein und sogleich ward alles vergessen.
So geschieht es Tag für Tag, Nacht für Nacht. Vergessen, erinnern und wieder vergessen, dann sein. Im hier und jetzt. Doch meist ist vergessen, meist ganz unbewusst. Unbekümmert und doch fehlt etwas. Was ist es? Dann wenn es wieder hier ist, wird alles klar, im jetzt. Dann ist das Unbewusstsein abwesend und Bewusstsein ist anwesend. Es scheint mir, als würden sich diese beiden nicht kennen, könnten sich nie im gleichen Raum aufhalten. So als würden sie sich nicht ertragen. Das Eine würde das Andere sogleich verschlingen. Doch wer gewinnt? Es kann immer nur einen geben. Das ist offenbar der Clou. Es kann nur einen geben und dieser wird unsterblich - bis er stirbt und der andere gewinnt.
Aber wer sind wir? Wer bin ich? Bin ich nun Unbewusstsein oder Bewusstsein? Beides kann ich erfahren, also muss ich etwas ausserhalb von beidem sein, nicht wahr? Wer ist also ich? Kann ich auch beidem gleichzeitig gewahr sein, ist es nur ein Produkt des Verstandes? Sagen wir, der Verstand würde nur immer eine Seite von beiden kennen. So als bildete der Verstand einen Raum und darin könnte sich immer nur eines von beidem aufhalten. Bewusstsein oder Unbewusstsein. Wenn beide gleichzeitig anwesend sind, muss es jenseits des Verstandes oder des Raumes sein. Beinhaltet dies also Dualität? Ist es dies was gemeint ist mit Polar? Es kann immer nur eine Seite geben, beinhaltet aber nichts desto Trotz die andere Seite?
Dies alles ist sehr paradox. Alles und nichts. Genau wie vielfach und vielfältig beschrieben steht. Bewusstsein und Unbewusstsein ist nur eine Manifestation von ich. Ich ist allgegenwärtig und kann alles beinhalten oder auch nichts. Gleich danach geschieht bin. Dann ist ich bin. Aber das ich alleine identifiziert sich mit nichts. Auch nicht mit sich selber. Es weisst nicht, dass es ist. Es sagt nur, ich. Danach kommt identifikation mit sich. Ich bin. Und erst später entsteht ich bin dies oder ich bin das. Der Verstand kreiert dann das Ganze darum herum und möchte ein eigenes Selbst, ein eigenes ich haben. Der Verstand möchte, inspiriert vom ich, auch ein ich. Das ursprüngliche ich ist dann fähig sich mit dem neuen ich, welches lediglich ein Produkt des Verstandes ist, zu identifizieren. So weit so gut.
Leiden entsteht. Warum? Weil das neugeborene ich nicht mehr an der Quelle angeschlossen ist, so wie das ursprüngliche ich. Das Ur-ich kommt direkt aus der Quelle, dem Numinosen, so wie es viele Mystiker beschreiben. Es ist sozusagen die Quelle. Das vom Verstand neugeborene ich ist nicht aus der Quelle sondern aus dem Verstand der widerum nur ein Erzeugnis des Ur-ich ist. Somit haben wir eine Doppel-Identifikation. Es gibt das ich, welches wir sind. Dann gibt es den Verstand, welches ein eigenes ich kreiert, das für das Ur-ich eine Falle darstellt, weil es sich leicht mit Dingen identifizieren kann. Eine Ur-Qualität von ich.
Wären wir uns dem ich gewahr, würden wir den Verstand auf ganz natürliche Weise gebrauchen um Dinge zu tun, die dazu dienen dem Ur-ich Ausdruck zu verleihen. Wir würden uns nicht in Ego-Absichten, Machtkämpfe oder haben wollen verstricken. Denn wir könnten die schlichte Tatsache akzeptieren, dass wir einfach sind. Und weil es so nahe bei der Quelle liegt, gibt es nichts, das uns fehlen würde. Wir könnten jederzeit eintauchen, wenn uns danach wäre. Anschliessend würden wir uns wieder der Manifestationen widmen und könnten die Freude und die Liebe in diese Welt tragen in der wir leben.
.
18. Feb, 12:46







Trackback URL:
http://sinn.twoday.net/stories/4715641/modTrackback