Glück - Sein

Und nun? Nun sitze ich hier vor diesem weissen Blatt. Sein könnte alles. Sein könnte nichts. Glück und Unglück liegen so unglaublich nahe beieinander - scheint mir. Wie geraten eigentlich diese Flecken auf den Monitor, welche dann noch genau dort sind, wo sich i-Punkte befinden sollten. Wie auch immer. Nun ist es so. Die EKG-Monotonie macht sich wieder bemerkbar. Möglich wäre alles, doch alles scheint so unglaublich langweilig. Was könnte ich tun, was sollte ich tun, eigentlich spielt es keine Rolle. Ausser wenn ich bestimme, eine Rolle zu spielen. Der Sinn steht mir frei, ihm einen zu geben. Was kann ich tun? Diese Frage scheint so tiefgreifend und omnipräsent wie atmen selber. Glücklichsein, scheint schlicht kein Zustand zu sein, sondern eine Abfolge von tun. Dinge, welche dahin führen - zum Glücklichsein. Doch Glücklichsein, wie bereits im Beitrag vorhin erwähnt, scheint kein Ort zu sein, den es zu erreichen gäbe. Sei, was du bist! Steht da. Dort drüben, rechts auf der Seite. Nun? Und dann? Wozu dient dann also das Leben, wenn es nichts zu tun gibt, ausser zu sein? Mir scheint dies ein wenig eigenartig.
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