Glück
Ich hatte eine Verabredung mit dem Glück, doch es hatte mich versetzt.
Wunderbar. Ich sitze hier in meinem neuen Büro. Gestern noch kämpfte ich mich durch Möbelhäuser auf der Suche nach dem passenden Tisch. Eck oder lang. Ich wusste es nicht. Glas oder Holz. Keine Ahnung. Heute erneut, früh im Morgen der Kampf. Diesmal mit Itsches im gleichen Haus, ringend um den ersten Platz bei der Abholrampe. Mit meiner zurückhaltenden und naiv zuvorkommenden Art immer verlierend. Doch schliesslich hatte ich was ich brauchte. Stuhl und Tisch, Leuchte und Schrank. 2 Tage Arbeit und ich sitze hier, an diesem wundervollen Nussbaum was auch immer Tisch. Schön ist er, grossräumig und aufgeräumt. Wie könnte es anders sein, soeben das erste mal benutzt - für einen Text.
Ich bin froh, habe ich diesen Film gesehen. Leider weiss ich nicht wie er hiess, zufällig im Vorbeizappen sind wir uns begegnet. Heute Samstag, kurz nach Zwölf, somit der Freitag mit eingeschlossen. In ORF1. Erinnerte er mich an meine Jugend. Als noch alles beschwert und mit grossen Mühen von sich ging. Nicht so wie Erwachsene gerne zu erzählen pflegen. Nein, beschwerlich war dieser Weg. Gepflastert von Hindernissen aller Art. Freunde hatte ich wohl, doch so liebevoll und ungezähm wie in diesem Film wohl kaum. Gerne hätte ich einer solchen Clique beigepflichtet, doch gab es ja ständig Kämpfe. Kaum eine Bande gegründet, enstand sogleich eine Meuterei. Viele wollten Chef sein, und die Untertanen genossen es, den Anführer stürzen zu sehen in dem sie schlicht zum feindlichen Lager wechselten. So ging es ständig hin und her. Ich erinnere mich noch genau, wie sich meine Truppe auflöste, bis schliesslich nur noch ich als eigene Mannschaft zugegen war.
So ist das mit den Jugendjahren. Verquollen und umhüllt von dickem Nebel. So für mich zumindest. Mein Freund zeigte mir eben einen Film aus Jugendzeiten. Ich sehe meine Anwesenheit in diesem Film und doch erinnere ich mich kaum daran. Vage sind die Gedankenund Gefühle. Vielleicht schlicht zu gross die Bürde, die zu tragen mir auferlegt wurde. Vielleicht wurden die Gedanken einfach darunter Begraben, kaum eine Chance sich in der Erinnerung festzuklammern.
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Wunderbar. Ich sitze hier in meinem neuen Büro. Gestern noch kämpfte ich mich durch Möbelhäuser auf der Suche nach dem passenden Tisch. Eck oder lang. Ich wusste es nicht. Glas oder Holz. Keine Ahnung. Heute erneut, früh im Morgen der Kampf. Diesmal mit Itsches im gleichen Haus, ringend um den ersten Platz bei der Abholrampe. Mit meiner zurückhaltenden und naiv zuvorkommenden Art immer verlierend. Doch schliesslich hatte ich was ich brauchte. Stuhl und Tisch, Leuchte und Schrank. 2 Tage Arbeit und ich sitze hier, an diesem wundervollen Nussbaum was auch immer Tisch. Schön ist er, grossräumig und aufgeräumt. Wie könnte es anders sein, soeben das erste mal benutzt - für einen Text.
Ich bin froh, habe ich diesen Film gesehen. Leider weiss ich nicht wie er hiess, zufällig im Vorbeizappen sind wir uns begegnet. Heute Samstag, kurz nach Zwölf, somit der Freitag mit eingeschlossen. In ORF1. Erinnerte er mich an meine Jugend. Als noch alles beschwert und mit grossen Mühen von sich ging. Nicht so wie Erwachsene gerne zu erzählen pflegen. Nein, beschwerlich war dieser Weg. Gepflastert von Hindernissen aller Art. Freunde hatte ich wohl, doch so liebevoll und ungezähm wie in diesem Film wohl kaum. Gerne hätte ich einer solchen Clique beigepflichtet, doch gab es ja ständig Kämpfe. Kaum eine Bande gegründet, enstand sogleich eine Meuterei. Viele wollten Chef sein, und die Untertanen genossen es, den Anführer stürzen zu sehen in dem sie schlicht zum feindlichen Lager wechselten. So ging es ständig hin und her. Ich erinnere mich noch genau, wie sich meine Truppe auflöste, bis schliesslich nur noch ich als eigene Mannschaft zugegen war.
So ist das mit den Jugendjahren. Verquollen und umhüllt von dickem Nebel. So für mich zumindest. Mein Freund zeigte mir eben einen Film aus Jugendzeiten. Ich sehe meine Anwesenheit in diesem Film und doch erinnere ich mich kaum daran. Vage sind die Gedankenund Gefühle. Vielleicht schlicht zu gross die Bürde, die zu tragen mir auferlegt wurde. Vielleicht wurden die Gedanken einfach darunter Begraben, kaum eine Chance sich in der Erinnerung festzuklammern.
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30. Dez, 01:06







Rückschau
sie war nicht
Ein gutes und glückliches neues Jahr wünsche ich Dir.
Bei mir ist das ähnlich mit der Kindheit. Nicht lustig. Und genau darum ist es für mich wichtig zurückzublicken und den kleinen Jungen von damals an der Hand zu nehmen und ins Heute zu begleiten. Damit er sieht, dass ich heute als erwachsener Mensch viel mehr Möglichkeiten habe.