Mittwoch, 27. August 2008
Deine Chakren können sich nicht selber heilen. Es ist aber von weitreichender Bedeutung, dass diese in einem harmonischen und möglichst erleuchteten Zustand funktionieren.
Deshalb musst du diesen Teil der Heilung übernehmen. Das heisst, du solltest bestrebt sein, täglich allen deinen Chakren mindestens einmal deine volle Aufmerksamkeit zu widmen. Dies tust du am besten von deinem dritten Auge, dem sechsten Chakra, aus. Alleine, dass du hinschaust, wird schon sehr viel bewirken. Erst sehr subtil und kaum wahrnehmbar. Aber mit etwas Übung wird alles sehr deutlich sichtbar und dein Leben wird eine nachhaltige und tiefgreifende Veränderung erfahren.
Ein grosser Teil der Arbeit ist damit bereits getan. Fremdes, Abwertendes und Schweres wird abgestreift und ausgeleitet. Der natürliche Klang kann sich wiederherstellen. Das restliche Dunkle und die übriggebliebenen Blockaden können jetzt aus einer viel klareren Optik betrachtet und behandelt werden.
Fremdbesetzungen werden befreit. Dann ist wirkliche Arbeit an sich selber möglich. Erforsche nun gezielt die Probleme und löse sie.
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27. Aug, 09:53
Freitag, 15. August 2008
Es ist wichtig, sich seinen Platz auf dieser Welt zu nehmen, weil es dir zusteht. Es bedeutet, sich einen Wert zu geben und den eigenen Raum mit diesem Wert zu füllen. Es bedeutet nicht, anderen den Raum wegzunehmen oder ihnen diesen nicht zugestehen. Wir haben ein Recht, hier auf dieser Welt zu sein. Wir haben das Recht, für uns einzustehen und das zu tun, was wir für richtig halten. Du bist wertvoll!
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15. Aug, 10:31
Für mich noch nicht ganz verstanden aber von jemandem abgeschaut, scheint es mir erstrebenswert diese Qualität zu integrieren. Gemäss Wikipedia heisst Respekt übersetzt etwa Rücksicht oder Berücksichtigung. Dies ist was ich erlebt habe.
Ich konnte ein Paar beobachten und bei genauerem hinschauen und hineinfühlen wurde spürbar, wie respektvoll diese zwei Menschen miteinander umgehen. Einerseits war sich jeder seines eigenen Wertes bewusst und andererseits waren sie sich auch des Wertes des Anderen bewusst. Dies hatte eine sehr würdevolle Haltung und Qualität erzeugt, dass es eine Freude war diesen Zwei Menschen zuzuschauen.
Das ist etwas, was ich vollends integrieren möchte. Respekt. Wir sind alle urspünglich aus der gleichen Quelle gekommen. Wir sind alles abgestiegene Meister, vollkommene und göttliche Wesen. Das heisst nicht, dass wir mit allem einverstanden sein müssen, was andere tun. Aber wir können jedem und allem mit Respekt, Liebe und Anteilnahme begegnen.
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15. Aug, 10:23
In Widerspruch zu Lektion 1 könnte diese Lektion verstanden werden. Obwohl wir wissen, dass das worauf wir schauen zum Mittelpunkt wird und damit auch gefährlich nahe kommen kann, ist es von ausserordentlicher Wichtigkeit genau hinzuschauen.
Allerdings ist es nötig, die richtige Bewusstseinsqualität zu bewahren, welche zuvor erarbeitet werden muss. Dieses Vorgehen beinhaltet den Schlüssel um Probleme wirklich nachhaltig zu verstehen und damit zu lösen.
Es scheint mir, als würde es einen Mechanismus im Bewusstsein geben, der zulässt, aber auch verhindert. Als würde eine natürliche Regelung dafür sorgen, dass wir uns nicht überfordern und trotzdem Gelegenheit haben alles zu durchschauen, alles zu verstehen.
Wir als Geistwesen können zu allem werden, alles durchdringen und damit in einer Tiefe erkennen, wie es mit dem Verstand nicht möglich ist. Dafür ist aber klares Sehen und Liebe notwendig. Die Liebe schützt vor weiteren Verstrickungen, weil wir eine gewährende absichtslose und allumfassende Seinsqualität anstreben. Das klare Sehen ist nötig um präzise und exakt an den Ort zu schauen, wo Probleme entstehen. Können diese zwei Dinge geschehen, transformieren sich Dinge ganz automatisch zum Besseren und Verstehen und Liebe treten an den Platz des Problems, womit sich das Problem scheinbar in Luft auflöst. Was übrig bleibt ist Erkenntniss und Erfahrung.
So wie es aussieht, sind wir reines Bewusstsein. Und Bewusstsein hat die Fähigkeit alles zu Licht zu führen. Das heisst, sobald etwas in Kontakt mit Bewusstsein kommt, verbessert sich sein Zustand augenblicklich. Damit haben wir sogleich ein weiteres Instrument zur Hand. Wir können sehr leicht überprüfen, ob unsere Arbeit Früchte trägt, also ob wir an den "richtigen Ort" geschaut haben und ob wir mit genügend Liebe anwesend waren. Nur wenn diese Dinge zutreffen, findet eine Transformation statt, welche aber sogleich spürbar wird. Dann war unsere Arbeit erfolgreich.
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15. Aug, 10:09
Donnerstag, 14. August 2008
Ich weiss nicht, trüb ists. Fad ists, langweilig ists.
Jetzt istst grad ein bisserl heller.
Fad ists weils langweilig ist und keine Freude
da ist, weil trüb darüber ein Schleier liegt, verdeckt
was eigentlich leuchten will.
Das Herz will scheinen, will glänzen und der
ganzen Welt viel Liebe schenken. Doch trüb ists,
betäubt und leicht eingeschlafen.
Aber macht nichts, der Tag war und der Tag wird
wieder kommen, ein weitrer Arbeitstag ist nun
zu Ende und die verdiente Ruh noch in weiter
Ferne.
Ich Toaste auf den Tag, auch wenn mir heute nicht
bewusst, was der Ernte Frucht, heute trägt im
prallen sein. Aber macht nichts, tut nichts,
wird halt nichts, drum machts nichts.
Prost.
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14. Aug, 17:48
Mittwoch, 13. August 2008
Es ist nicht so, dass es mich nicht berühren täte,
noch dass es mich nicht nachdenklich stimmen täte,
auch nicht, dass ich tief in mir keine Liebe hätte.
Es ist eher so, dass ich mich freue, dass ich spüre
und geniesse, dass ich mit Zukunft in den Augen das
Voranschreiten beobachte und leise zuhöre, wenn
die zarten Zwischentöne ihrer Melodie Glanz verleihen.
Weisst du, ich mag dich. Ich mag dich aber am Stück.
Als Ganzes, im ganzen Herzen und mit ganzer Klarheit
ohne Getrübtheit. Ich mag es umfassend und mit Tiefgang,
lernend, forschend und mit allem anwesend. Stets
erweiternd und vergrössernd, was tief in uns verborgen
noch liegt.
Weisst du, es ist nicht so, dass heute heute und morgen
morgen, dass ich vergessen täte, was gewesen, noch
dass es mich nicht interessieren täte was morgen. Es
ist eher so, dass heute und morgen verschmilzt zum
Jetzt, als kannten wir uns immer.
Ich mag den Moment, ich mag ihn mit dir. Ich mag ihn
ganz und innig, aber mit Klarheit und Zuversicht.
Mit Wachheit und Präsenz und einem Hauch von
Permanenz, das immerwährend, was immer war und
immer ist.
Ich mag keinen Abschied, noch ein Wiedersehn.
Was ist, das ist und wird immer sein, alles andere
vergänglich und ohne Bedeutung nur für einen kurzen
Moment aufblitzt um schnell in das Reich des
Vergessens zu entschwinden.
Was war und was ist wird immer sein. Du und ich,
wir und getrennt, und doch wissend, dass da noch
mehr. Tief und schmerzlich und doch fühlend, dass
dahinter verborgen, was doch immer gewusst. Alleine
und zu zweit immer da und immer froh, dass es dich gibt.
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13. Aug, 13:26
Ob es jede Stunde auch tut, kann ich zur Zeit noch nicht beurteilen. Fest steht, wenn ich mit der reinen Seinsqualität in Kontakt bin, erscheint alles leicht, fröhlich und mit tiefem Sinn.
Und heute schien mir, dass in jedem Moment eine tiefere Botschaft verborgen liegt. Diese ist allerdings verschleiert durch die eigene Trübung, welche bereits in Lektion 1 besprochen wurde.
Es könnte also zwei Wege geben, diese Trübung zu reinigen. Entweder durch den direkten Zugang mit der reinen Seinsqualität oder durch das Erkennen der tieferen Botschaft des Moments, welche wiederum in Zusammenhang mit der reinen Seinsqualität steht und damit den wahren Augenblick offenbart.
Ein Beispiel: Ich schaue eine schöne Frau an. Durch meine Trübung, das vorbelastete und enttäuschte Verlangen, kann ich die wahre Schönheit nicht erkennen. Ich kann keinen Kontakt zum Wesen im schönen Körper herstellen und verstehe damit das reine Sein nicht. Was übrig bleibt ist der schale Nachgeschmack von erneutem enttäuscht sein, weil das Verlangen nicht befriedigt werden kann.
Besser wäre also, entwder aus der Seinsqualität der Liebe oder noch subtiler zu schauen, Kontakt zum Wesen aufnehmen und sich der Schönheit zu erfreuen, als würde man ein schönes Bild betrachten. Oder aber, das Wesen direkt zu erkennen, tiefer zu schauen und das Göttliche in der Frau betrachten, was wiederum zur liebenden Seinsqualität führen muss.
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13. Aug, 08:55
Richtest du deine Aufmerksamkeit auf Trauer, Wut, Depression, Angst oder Ähnliches, wird dieses grösser. Stattdessen könntest du Freude, Liebe, Zuversicht, Klarheit oder Ähnliches an jene Stelle tun.
Es wird dich tiefer erfüllen, Probleme kleiner erscheinen und leichter lösen lassen. Es hat nichts mit wegschauen oder schönreden zu tun. Es ist nur so, dass wir damit nicht unnötig lange in Verstrickungen hängen bleiben.
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13. Aug, 08:52
Wenn ein Tag die ganze Kraft aufnehmen könnte, für eine Wiedergeburt. Wenn dieser Ursprung sein könnte, für einen Neuanfang, dafür dass die Welt kopfüber stünde und alle wieder froh und glücklich wären, sich auf ihr ursprüngliches Sein besinnen, dann, ja dann wäre es dieser Tag.
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13. Aug, 08:00
Samstag, 9. August 2008
Das Schicksal war nicht gut, das Leben war launisch und grausam, es gab in der Natur keine Güte und Vernunft. Aber es gibt Güte und Vernunft in uns, in uns Menschen, mit denen der Zufall spielt, und wir können stärker sein als die Natur und als das Schicksal, sei es auch nur für Stunden. Und wir können einander nahe sein, wenn es not tut, und einander in verstehende Augen sehen, und können einander lieben und einander zum Trost leben.
Und manchmal, wenn die finstere Tiefe schweigt, können wir noch mehr. Da können wir für Augenblicke Götter sein, befehlende Hände ausstrecken und Dinge schaffen, die vordem nicht waren und die, wenn sie geschaffen sind, ohne uns weiterleben. Wir können aus Tönen und aus Worten und aus andern gebrechlichen wertlosen Dingen Spielwerke erbauen, Weisen und Lieder voll Sinn und Trost und Güte, schöner und unvergänglicher als die grellen Spiele des Zufalls und Schicksals. Wir können Gott im Herzen tragen, und zuzeiten, wenn wir seiner innig voll sind, kann er aus unsern Augen und aus unsern Worten schauen und auch zu andern reden, die ihn nicht kennen oder kennen wollen. Wir können unser Herz dem Leben nicht entziehen, aber wir können es so bilden und lehren, dass es dem Zufall überlegen ist und auch dem Schmerzlichen ungebrochen zuschauen kann.
Hermann Hesse - Gertrud
9. Aug, 12:06
Mittwoch, 23. Juli 2008
Die Kunst ist nicht, den Problemen aus dem Weg zu gehen.
Die Kust ist, da zu sein wo die Probleme sind.
Mitten im Leben, anwesend mit Herz, Verstand und
wachsendem Bewusstsein.
Das Leben ist schwer, vieles drückt und klebt, lässt einen
nicht mehr los. Oft dachte ich, das Leben hat doch so
keinen Sinn. So trocken und öde.
Wäre nur dies und jenes, so würde vieles anders.
Doch ganz gleich was kommt, der nächste Augenblick
schon voller Kraft und Leuchten.
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23. Jul, 09:35
Samstag, 12. Juli 2008
Mir scheint, dass tief liegt, was doch eigentlich so klar. Trotzdem ist da dieser Schmerz. Es scheint, als müsste alles abgelegt werden, bevor die Reise beginnen kann. Die Reise ins innere Universum. Weit und leer fühlte es sich an. Selten begegnete ich welchen. Planeten und Sonnen aber auch Abgründe und schwarze Löcher waren da. Ich habe sie umschifft oder bin durch die Galaxis gereist und auf der anderen Seite des weissen Lochs wieder aufgetaucht. Jetzt ist es hell. Was dunkel war ist jetzt Licht, was finster war das strahlt voll Liebe und Zuversicht. Trotzdem ist da Trauer. Es scheint als müsste der Schleier abgelegt werden, der da so klebt. Wie ein Seidentuch im Rosenstrauch. Sorgfältig und behutsam muss man es lösen, und jeder Riss ein Schmerz. Lässt sich wohl nicht verhindern.
Und jetzt? Ist es wie es ist. Und so wie es ist, da ist es einfach so. Unbeschreiblich, nicht schön, nicht toll. Weder übermütig noch trostlos, vielmehr freudig aber doch zurückhaltend. Ein leises Lächeln das sanft über dem Wasser schwebt. Eigentlich unsichtbar, doch mit der Präsenz der Ewigkeit. Wer es haben möchte, dem wird es gewährt. Aber nicht einfach so. Erst muss die Kühnheit und das Tollsein weichen. Erst müssen die Weichen von der Schnellstrasse weichen. Erst muss still und in Gewahrsein da sein was so schön mit Sehnsucht zu schmelzen versucht. Das Glück liegt tief und Furchtlos der, der um des Nichts-Willen den Kampf mit den Drachen auf sich nimmt. Nicht um des heiligen Grals Willen, nicht um des Ruhmes willen. Denn ihm ist gewiss, dass nie jemand erfahren wird, wofür er kämpfte, welche Ängste er überwinden musste. Höchstens die Eine wird es wissen. Die, die auf ihn wartet, mit tausend Küssen ihn empfängt, wenn er von seiner Reise zurückgekehrt. Ja, sie würde es bestimmt wissen. Denn sie ist es, die alles durchdringt und aus ihr alles entspringt. Sie, die nie von seiner Seite weicht, in seinen dunkelsten Zeiten ihn begleitet, wenn er schon längst im Tal des Vergessens. Aber sie ist voller Gnade und Vergebung. Nie könnte sie sich von ihm wenden, nichts gibt es dass ohne Sie jemals sein könnte. Die Liebe immer währt.
Das Glück liegt tief, der Friede ist weit. Weiter als die Welt, weiter als der Gedanke. Die Gedanken formen das Sein, und das Sein ist was es ist. Der, der es versteht die Mauern zu überwinden, die Fallen zu umgehen und jeglichen Schleier von sich zu weisen, wird wissen und sehen. Tief auch der Blick, unendlich weit das Sehen. Dann wenn alles abgelegt, dann wenn alle Furcht beseitigt und die wahre Frucht ihr Innerstes preisgibt wird der Weg frei. Wird der Weg der Wege, wird der Weg zum Ziel, wird die Reise zur Präzisen Anleitung für das Verstehen des Seins. Bruchstückhaft in kleinen und in grossen Brocken und immer weiter, immer mehr gibt das Sein seine Unendlichkeit preis, damit wir wissen, wie wenig wir wissen und worin der ewigste Hauch besteht.
12. Jul, 19:20
Samstag, 26. April 2008
Jetzt ist es an der Zeit. Ein Gedicht das trägt auf
Händen wie auf Füssen. Nicht das es dich tritt,
sondern es dich hält, in guten aber auch in
schlechten Gezeiten.
Wie die Welle kommen und gehen sie. Die Ge-
danken, die Gefühle, die Lust und der Frust.
Immerwährend wie in einem lauschigen Spiel.
Auch wenn wir dies oft so nicht sehen können,
wir sind ja Teil des Spiels.
Und trägt es mich fort in grossen Schritten so
halte ich mich fest an der Stille. Dort wo tief be-
graben die Unendlichkeit fortwährt. Denn eigen-
tlich ist es umgekehrt. Tief begraben liegt das,
wofür wir uns halten und an der Oberfläche
bleibt stehts das schwimmende Glück.
Das wonach wir suchen in der Tiefe, nicht be-
greifen wollen, dass es zu finden eines grösseren
Tauchganges benötigte. Aber nicht der zu Beginn,
sondern der zu Ende, wenn es darum ginge die
Flaschen neu zu füllen.
Jetzt, da ich langsam nach oben gleite, im Wissen,
dass ein zu schnelles aufsteigen zu einem Über-
mass führen könnte, begreife ich. Ich verstehe
wozu, wofür und wonach. Doch davon später.
Behutsam taste ich mich nach oben, tiefer nach
ausserhalb, weiter nach innerhalb.
Wozu ist das, um zu verstehen wozu. Wofür ist
das um zu erkennen wofür und wonach ist das
wonach wir uns sehnen, wenn wir denn bald
erkennen, dass wir bereits da. Und bald meint,
dass auf der Achse der Zeit alles vergänglich
und doch nur ein Augenblick.
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26. Apr, 08:51
Montag, 18. Februar 2008
Wir sind, ganz offensichtlich. Ich denke, also bin ich, behaupten die Einen. Ich bin, behaupten die anderen. Doch was ist wahr, was können wir wirklich wissen? Wer sind wir, was sind wir, ja sogar, wo sind wir? Womit oder worin sind wir? Was tun wir, und weswegen? Womit identifizieren wir uns?
Es geschieht. Manchmal spontan, doch meistens auf Anweisung. Einer Weisung eines Spirituellen folgend, oder auf eigene. Dann kann es sein, dass sich die Identifikation leicht löst. Wie ein Abziehbild auf einem Kleber. Und so ist es auch. Wie ein Kleber, oder noch besser ein Klettverschluss. Tausend kleine Widerhaken klammern sich fest am Bewusstsein. Oder ist es umgekehrt? Jeder Gedanke, jedes Gefühl wirkt wie ein Verschluss. Sogleich identifiziert sich das Bewusstsein wieder mit dem Selben, wie zuvor. Dann ist Unbewusstsein und sogleich ward alles vergessen.
So geschieht es Tag für Tag, Nacht für Nacht. Vergessen, erinnern und wieder vergessen, dann sein. Im hier und jetzt. Doch meist ist vergessen, meist ganz unbewusst. Unbekümmert und doch fehlt etwas. Was ist es? Dann wenn es wieder hier ist, wird alles klar, im jetzt. Dann ist das Unbewusstsein abwesend und Bewusstsein ist anwesend. Es scheint mir, als würden sich diese beiden nicht kennen, könnten sich nie im gleichen Raum aufhalten. So als würden sie sich nicht ertragen. Das Eine würde das Andere sogleich verschlingen. Doch wer gewinnt? Es kann immer nur einen geben. Das ist offenbar der Clou. Es kann nur einen geben und dieser wird unsterblich - bis er stirbt und der andere gewinnt.
Aber wer sind wir? Wer bin ich? Bin ich nun Unbewusstsein oder Bewusstsein? Beides kann ich erfahren, also muss ich etwas ausserhalb von beidem sein, nicht wahr? Wer ist also ich? Kann ich auch beidem gleichzeitig gewahr sein, ist es nur ein Produkt des Verstandes? Sagen wir, der Verstand würde nur immer eine Seite von beiden kennen. So als bildete der Verstand einen Raum und darin könnte sich immer nur eines von beidem aufhalten. Bewusstsein oder Unbewusstsein. Wenn beide gleichzeitig anwesend sind, muss es jenseits des Verstandes oder des Raumes sein. Beinhaltet dies also Dualität? Ist es dies was gemeint ist mit Polar? Es kann immer nur eine Seite geben, beinhaltet aber nichts desto Trotz die andere Seite?
Dies alles ist sehr paradox. Alles und nichts. Genau wie vielfach und vielfältig beschrieben steht. Bewusstsein und Unbewusstsein ist nur eine Manifestation von ich. Ich ist allgegenwärtig und kann alles beinhalten oder auch nichts. Gleich danach geschieht bin. Dann ist ich bin. Aber das ich alleine identifiziert sich mit nichts. Auch nicht mit sich selber. Es weisst nicht, dass es ist. Es sagt nur, ich. Danach kommt identifikation mit sich. Ich bin. Und erst später entsteht ich bin dies oder ich bin das. Der Verstand kreiert dann das Ganze darum herum und möchte ein eigenes Selbst, ein eigenes ich haben. Der Verstand möchte, inspiriert vom ich, auch ein ich. Das ursprüngliche ich ist dann fähig sich mit dem neuen ich, welches lediglich ein Produkt des Verstandes ist, zu identifizieren. So weit so gut.
Leiden entsteht. Warum? Weil das neugeborene ich nicht mehr an der Quelle angeschlossen ist, so wie das ursprüngliche ich. Das Ur-ich kommt direkt aus der Quelle, dem Numinosen, so wie es viele Mystiker beschreiben. Es ist sozusagen die Quelle. Das vom Verstand neugeborene ich ist nicht aus der Quelle sondern aus dem Verstand der widerum nur ein Erzeugnis des Ur-ich ist. Somit haben wir eine Doppel-Identifikation. Es gibt das ich, welches wir sind. Dann gibt es den Verstand, welches ein eigenes ich kreiert, das für das Ur-ich eine Falle darstellt, weil es sich leicht mit Dingen identifizieren kann. Eine Ur-Qualität von ich.
Wären wir uns dem ich gewahr, würden wir den Verstand auf ganz natürliche Weise gebrauchen um Dinge zu tun, die dazu dienen dem Ur-ich Ausdruck zu verleihen. Wir würden uns nicht in Ego-Absichten, Machtkämpfe oder haben wollen verstricken. Denn wir könnten die schlichte Tatsache akzeptieren, dass wir einfach sind. Und weil es so nahe bei der Quelle liegt, gibt es nichts, das uns fehlen würde. Wir könnten jederzeit eintauchen, wenn uns danach wäre. Anschliessend würden wir uns wieder der Manifestationen widmen und könnten die Freude und die Liebe in diese Welt tragen in der wir leben.
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18. Feb, 12:46
Donnerstag, 8. November 2007
Bis vor kurzem noch, da war alles in Ordnung. Jedenfalls in meiner Ordnung. Bis vor kurzem noch, da dachte ich: "Ach, ist das schön. Die Zeit vergeht, manchmal wie im Fluge, und schön ist's mit dir." Ich glaubte auf einem Wege zu sein, vorwärts zu gehen in eine Zukunft. Die zwar, wie immer, ungewiss erscheint doch voller Glanz und Schönheit ist. Die Welt lag mir zu Füssen, mit dir an meiner Seite. Ich dachte, es geht, es wird besser, es wir liebevoller.
Doch dann, ganz abrupt und ohne Warnung. Erst sanft und dann wehement, Klartheit trübt das Wasser. In diesem Sinne umgekehrt. Ich war überrascht und irgendwie auch erleichtert, ich war frei.
Jetzt bin ich traurig. Ein wenig. Ein wenig ungewiss ist alles, wie mag es kommen, wohin werden wir gehen. Ich weiss es nicht. Die Betrachtungsweise einmal mehr, weist mir den Weg durch die Düsterheit der Zukunft. Ich denke mir es kommt, es kommt gut. Was auch immer kommen mag. Dieses Unumstössliche ist es, was mich am Leben erhält. Und werde ich später einmal zurückblicken, wird alles so sein, wie es hat kommen müssen. Und wenn da der Schmerz im Moment noch so fest drückt, die Zukunft wird kommen unhinderlich. Und das ist gut so.
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8. Nov, 08:59