Dienstag, 17. November 2009
Nur für was du einstehst
und ned nur wo dabeistehst - zählt!
Erwart a nix vom Lebn g'schenkt,
erhoff' ned, dass a andrer für di denkt.
Die, die sag'n, i wü mei Rua,
schlag'n si selbts die Tür'n zua;
jammern, dass nix weitergeht
und dass niemand sie versteht.
Die Freiheit, die ma wü, muaß ma si nehmen,
ma kriegt si ned zu kaufen und a ned g'schenkt,
die Freiheit, nach der wir uns alle sehnen,
die hat nur der, der für si selber denkt.
Nur was di des Leben lehrt,
was ma in kana Schuiklass hört- zählt!
Drum geh' dei Weg und halt' di grad,
wie ana, der nix zu verlieren hat.
Nur ned aufgeb'n, resignieren
Und nur des Fernsehen konsumiern,
so geht's dir dei Lebtag schlecht,
so bleibst du dei Lebtag Knecht.
Die Freiheit, die ma wü, muaß ma si nehmen,
ma kriagt si ned zu kaufen und ned g'schenkt,
die Freiheit, nach der wir uns alle sehen,
die hat nur der, der für si selber denkt
Wolfgang Ambros
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17. Nov, 11:41
Sonntag, 1. November 2009
Schlagartig auf dem Heimweg wurde mir bewusst: Ich habe es geschafft! Mit es ist eine Art innerer Strukturwandel gemeint, der sich jetzt vollzogen hat. Sicherlich, es ist immer schwer abzuschätzen, wann ein Prozess genau zu Ende ist, weil es gibt immer auch wieder Rückschläge, respektive man hat nie einen wirklich präzisen Soll-/Istvergleich. Aber, innerlich fühlt es sich so an, als hätte ich das Etappenziel erreicht. Hier ein kurzer Abrieb des äusseren Wandels:
Am Freitag habe ich gekocht. Wiedereinmal. Für meherere Leute. Es wurde ein voller Erfolg, trotz meiner Bedenken usw. Am Samstag dann, war ich eingeladen an eine "Walpurgisnacht" inkl. Überraschung. Eingentlich mag ich keine Überraschungen, weil sie sind so unkalkulierbar und ich habe dann immer Angst, ich würde in eine Situation geraten, in der ich nicht wüsste wie reagieren. Deshalb mag ich mehr Situationen, welche ich im Voraus berechnen kann, damit ich weiss, wann ich was tun muss. Ja ich weiss, ich fühle mich auch so: Wie ein Ausserirdischer!
Manchmal habe ich den Eindruck ich verstehe diese Welt nicht. Ich verstehe nicht wie sie funktioniert, wie Menschen funktionieren. Warum sie tun, was sie eben tun. Ich gehöre natürlich auch zu den Menschen, irgendwie. Aber irgendwie auch nicht. Denn irgendwie habe ich ständig das Gefühl, ich stehe ausserhalb. Beobachte sie mehr, als dass ich einer von ihnen wäre.
Aber heute, heute hatte ich das erste mal den Eindruck ich sei Mensch geworden. Ein wahrhaftiger, einer von ihnen. Ich gehöre jetzt dazu.
Mir war lange nicht klar wie Menschen funktionieren. Doch mittlerweile, so denke ich, verstehe ich sie ganz gut. Die meisten verstecken sich hinter einer Maske. Wobei, so scheint mir, denken sie, sie wären diese Maske. Sie haben nicht wirklich eine Ahnung davon, wer oder was sie in Wirklichkeit sind. Deshalb leben sie mit und in ihrer Maske, ohne sich dessen bewusst zu sein. Dies war lange sehr schwierig für mich zu sehen und machte mich sehr verwirrt. Denn durch diese Maske verhalten sie sich auch sehr eigenartig, eben nicht natürlich. Ihre künstlich kreierte Welt die sie erschaffen haben präsentieren sie nach aussen und behaupten dies sei die Wirklichkeit. Für sensible und unerfahrene Menschen wie mich war dies aussergewöhnlich ungewöhnlich zu verstehen, weil es nie wirklich einen Sinn zu ergeben schien. Doch heute weiss ich, es hat auch keinen.
Heute weiss ich, es gibt sie. Die wahrhaftigen Menschen, denn, ich habe sie getroffen und mit ihnen gesprochen. Und sie scheinen mehr wie ich zu sein. Direkt, offen, warmherzig. Und noch vieles mehr. Aber das hier ist eigentlich ein ganz anderes Thema. Denn heute, ja heute bin ich Mensch.
Ich habe teilgenommen, habe mich hineinversetzt, habe so getan als gehörte ich dazu. Und ich hatte das grosse Glück, Menschen um mich herum zu haben, mit denen ich mich verstehe. Das ganze Wochenende lang. Und morgen treffe ich einen wunderbaren Menschen, mit dem ich mich ebenfalls ausgezeichnet verstehe. Ich fühle mich also so richtig eingebettet und aufgehoben. Dies ist normalerweise etwas das ich nur mit mir selber erlebe, in meiner eigenen Welt, aber niemals im Ausssen. Natürlich ist es nicht das selbe, aber diesmal hat es wieder etwas von einem Skihütten-Feeling. Draussen ist es kalt, man hatte einen anstrengenden aber tollen Tag und jetzt sitzt man gemützlich beisammen in der warmen Hütte.
Die Welt war gemein und hinterhältig zu mir. Nicht nur zu mir, ich weiss. Aber ich erzähle nun mal aus meiner Perspektive. Viele Schmerzen und Abwertungen musste ich durchleben, insbesondere und wiederholt in der letzten Zeit. Manche würden vielleicht Depression dazu sagen, aber das kann ich nicht gelten lassen. Ich kann nicht sagen woher es kommt, noch genau womit es zu tun hat. Einen Teil davon habe ich im letzten Eintrag ja bereits erwähnt, wo ich mir sicher bin, dass dies ein wesentlicher Faktor davon ist. Doch steckt immer eine persönliche Geschichte dahinter. Wir alle werden genau dort getroffen, wo es uns am meisten schmerzt. Wo wir die empflindlichste Schwachstelle haben, dort wo wir gerade nicht hinschauen oder meinen es sei längst alles in Ordnung. Dort wird der Angriff stattfinden, dort wird der Einbruch erfolgen, wird der Finger drauf zeigen, das Licht hinscheinen. Dort wo wir nicht aufgeräumt haben.
Dies enthält eine grosse Gefahr, aber gleichzeitig auch eine der grössten Chancen, weil es eben unsere Schwachpunkte aufdeckt, an denen wir letztlich wachsen können. Sofern wir dies wollen. Und meine Entscheidung war es immer und möge es hoffentlich immer bleiben, zu wachsen. Grösser, stärker und fähiger zu werden. Aber auch weiser, liebevoller. Und heute ist mir einer dieser Schritte gelungen.
Es hat mich grosse Überwindung gekostet hierher zu gelangen. Für den Leser mag dies unverständlich klingen oder einfach. Aber für mich, der diese Abwertung erlebt hat, war es schwierig durch diese Dinge hindurchzugehen um dann Dinge zu tun, die ich nie für möglich gehalten hätte. Und dazu zählt genau dieses Wochenende.
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1. Nov, 03:15
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Leider, leider. Offenbar führt die Welt zum Sein und das Sein zur Welt denn alles ist eins und damit findet zusammen woraus alles besteht und in was alles immerwährend existiert.
Anders formuliert, die Welt wird uns formen, die Welt wird uns berühren. Ob wir dies wollen oder nicht, hat nicht die ganze Macht. Denn leider, leider müllt man uns zu. Jeden einzelnen von uns. Den einen stärker den anderen weniger, manchmal mehr manchmal nicht so und immer angepasst auf die aktuellen Lebensumstände, die persönlichen Belange und wo jeder von uns grade steht im Leben.
Das macht es schwierig und zu einer der grössten Herausforderungen des Mensch-Seins. Wir müssen daran wachsen, kein Zweifel. Alles andere wäre unser Untergang.
Und wer jetzt keinen blassen Dunst hat von was ich spreche, der möge bitte im Google suchen nach: Haarp, Illuminati, NWO, 2012, Project Camelot, David Icke, David Wilcock.
Ich möchte kein Verschwörer sein noch ein wilder Theoretiker. Aber ich möchte der Wahrheit ins Auge sehen, lieber die Rote als die Blaue Pille schlucken (Also jedenfalls jene, welche zur Erkenntnis führt). Und wer die Wahrheit will kann kein Auge zudrücken, nichts umschiffen noch irgendetwas ablehnen oder so tun als gehöre es nicht zur Schöpfung. Alles ist die Quelle und die Quelle ist alles, dies soll immer in unseren Köpfen als Erinnerung sein.
Wir sind geistige, freie, göttliche Wesen, die wir hier alle ein Spiel spielen. Es wird ewig dauern und in allen möglichen Ebenen stattfinden. Mögen wir dies nie vergessen!
Oder wie David Icke sagt: Unendliche Liebe ist die einzige Wahrheit, alles andere ist Illusion
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28. Okt, 17:54
Montag, 10. August 2009
Alle Anstrengung ist nichts wert, wenn wir nicht loslassen können. Alle Mühen sind vergebens geben wir im entscheidenden Moment das Zepter nicht aus der Hand um zuschauen zu können was geschieht. Wir können nicht ewig kämpfen, uns konzentrieren um etwas zu erreichen. Die Mystiker lehren uns dies ja gerade. Es gibt nichts zu erreichen. Also müssen wir zum richtigen Zeitpunkt erkennen, dass wir geduldig warten, auf das die Erkenntniss zu uns gelange.
Es heisst nicht, dass wir nichts tun sollen. Es bedeutet, dass die Grenze zwischen tun und nicht tun sehr schmal ist. Wir müssen lernen, wann wir tun sollen und wann wir es eben bleiben lassen. Auch hier können wir auf die innere Führung vertrauen.
10. Aug, 10:30
Freitag, 12. Juni 2009
So wichtig wie wir uns nehmen. Unsere Gedanken, unser Handeln, unser Aussehen. Dabei ist alles nur Bestandteil eines kosmischen Erlebensprozesses.
Das kosmische Auge schaut mit.
12. Jun, 15:27
Mittwoch, 27. August 2008
Deine Chakren können sich nicht selber heilen. Es ist aber von weitreichender Bedeutung, dass diese in einem harmonischen und möglichst erleuchteten Zustand funktionieren.
Deshalb musst du diesen Teil der Heilung übernehmen. Das heisst, du solltest bestrebt sein, täglich allen deinen Chakren mindestens einmal deine volle Aufmerksamkeit zu widmen. Dies tust du am besten von deinem dritten Auge, dem sechsten Chakra, aus. Alleine, dass du hinschaust, wird schon sehr viel bewirken. Erst sehr subtil und kaum wahrnehmbar. Aber mit etwas Übung wird alles sehr deutlich sichtbar und dein Leben wird eine nachhaltige und tiefgreifende Veränderung erfahren.
Ein grosser Teil der Arbeit ist damit bereits getan. Fremdes, Abwertendes und Schweres wird abgestreift und ausgeleitet. Der natürliche Klang kann sich wiederherstellen. Das restliche Dunkle und die übriggebliebenen Blockaden können jetzt aus einer viel klareren Optik betrachtet und behandelt werden.
Fremdbesetzungen werden befreit. Dann ist wirkliche Arbeit an sich selber möglich. Erforsche nun gezielt die Probleme und löse sie.
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27. Aug, 09:53
Freitag, 15. August 2008
Es ist wichtig, sich seinen Platz auf dieser Welt zu nehmen, weil es dir zusteht. Es bedeutet, sich einen Wert zu geben und den eigenen Raum mit diesem Wert zu füllen. Es bedeutet nicht, anderen den Raum wegzunehmen oder ihnen diesen nicht zugestehen. Wir haben ein Recht, hier auf dieser Welt zu sein. Wir haben das Recht, für uns einzustehen und das zu tun, was wir für richtig halten. Du bist wertvoll!
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15. Aug, 10:31
Für mich noch nicht ganz verstanden aber von jemandem abgeschaut, scheint es mir erstrebenswert diese Qualität zu integrieren. Gemäss Wikipedia heisst Respekt übersetzt etwa Rücksicht oder Berücksichtigung. Dies ist was ich erlebt habe.
Ich konnte ein Paar beobachten und bei genauerem hinschauen und hineinfühlen wurde spürbar, wie respektvoll diese zwei Menschen miteinander umgehen. Einerseits war sich jeder seines eigenen Wertes bewusst und andererseits waren sie sich auch des Wertes des Anderen bewusst. Dies hatte eine sehr würdevolle Haltung und Qualität erzeugt, dass es eine Freude war diesen Zwei Menschen zuzuschauen.
Das ist etwas, was ich vollends integrieren möchte. Respekt. Wir sind alle urspünglich aus der gleichen Quelle gekommen. Wir sind alles abgestiegene Meister, vollkommene und göttliche Wesen. Das heisst nicht, dass wir mit allem einverstanden sein müssen, was andere tun. Aber wir können jedem und allem mit Respekt, Liebe und Anteilnahme begegnen.
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15. Aug, 10:23
In Widerspruch zu Lektion 1 könnte diese Lektion verstanden werden. Obwohl wir wissen, dass das worauf wir schauen zum Mittelpunkt wird und damit auch gefährlich nahe kommen kann, ist es von ausserordentlicher Wichtigkeit genau hinzuschauen.
Allerdings ist es nötig, die richtige Bewusstseinsqualität zu bewahren, welche zuvor erarbeitet werden muss. Dieses Vorgehen beinhaltet den Schlüssel um Probleme wirklich nachhaltig zu verstehen und damit zu lösen.
Es scheint mir, als würde es einen Mechanismus im Bewusstsein geben, der zulässt, aber auch verhindert. Als würde eine natürliche Regelung dafür sorgen, dass wir uns nicht überfordern und trotzdem Gelegenheit haben alles zu durchschauen, alles zu verstehen.
Wir als Geistwesen können zu allem werden, alles durchdringen und damit in einer Tiefe erkennen, wie es mit dem Verstand nicht möglich ist. Dafür ist aber klares Sehen und Liebe notwendig. Die Liebe schützt vor weiteren Verstrickungen, weil wir eine gewährende absichtslose und allumfassende Seinsqualität anstreben. Das klare Sehen ist nötig um präzise und exakt an den Ort zu schauen, wo Probleme entstehen. Können diese zwei Dinge geschehen, transformieren sich Dinge ganz automatisch zum Besseren und Verstehen und Liebe treten an den Platz des Problems, womit sich das Problem scheinbar in Luft auflöst. Was übrig bleibt ist Erkenntniss und Erfahrung.
So wie es aussieht, sind wir reines Bewusstsein. Und Bewusstsein hat die Fähigkeit alles zu Licht zu führen. Das heisst, sobald etwas in Kontakt mit Bewusstsein kommt, verbessert sich sein Zustand augenblicklich. Damit haben wir sogleich ein weiteres Instrument zur Hand. Wir können sehr leicht überprüfen, ob unsere Arbeit Früchte trägt, also ob wir an den "richtigen Ort" geschaut haben und ob wir mit genügend Liebe anwesend waren. Nur wenn diese Dinge zutreffen, findet eine Transformation statt, welche aber sogleich spürbar wird. Dann war unsere Arbeit erfolgreich.
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15. Aug, 10:09
Donnerstag, 14. August 2008
Ich weiss nicht, trüb ists. Fad ists, langweilig ists.
Jetzt istst grad ein bisserl heller.
Fad ists weils langweilig ist und keine Freude
da ist, weil trüb darüber ein Schleier liegt, verdeckt
was eigentlich leuchten will.
Das Herz will scheinen, will glänzen und der
ganzen Welt viel Liebe schenken. Doch trüb ists,
betäubt und leicht eingeschlafen.
Aber macht nichts, der Tag war und der Tag wird
wieder kommen, ein weitrer Arbeitstag ist nun
zu Ende und die verdiente Ruh noch in weiter
Ferne.
Ich Toaste auf den Tag, auch wenn mir heute nicht
bewusst, was der Ernte Frucht, heute trägt im
prallen sein. Aber macht nichts, tut nichts,
wird halt nichts, drum machts nichts.
Prost.
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14. Aug, 17:48
Mittwoch, 13. August 2008
Es ist nicht so, dass es mich nicht berühren täte,
noch dass es mich nicht nachdenklich stimmen täte,
auch nicht, dass ich tief in mir keine Liebe hätte.
Es ist eher so, dass ich mich freue, dass ich spüre
und geniesse, dass ich mit Zukunft in den Augen das
Voranschreiten beobachte und leise zuhöre, wenn
die zarten Zwischentöne ihrer Melodie Glanz verleihen.
Weisst du, ich mag dich. Ich mag dich aber am Stück.
Als Ganzes, im ganzen Herzen und mit ganzer Klarheit
ohne Getrübtheit. Ich mag es umfassend und mit Tiefgang,
lernend, forschend und mit allem anwesend. Stets
erweiternd und vergrössernd, was tief in uns verborgen
noch liegt.
Weisst du, es ist nicht so, dass heute heute und morgen
morgen, dass ich vergessen täte, was gewesen, noch
dass es mich nicht interessieren täte was morgen. Es
ist eher so, dass heute und morgen verschmilzt zum
Jetzt, als kannten wir uns immer.
Ich mag den Moment, ich mag ihn mit dir. Ich mag ihn
ganz und innig, aber mit Klarheit und Zuversicht.
Mit Wachheit und Präsenz und einem Hauch von
Permanenz, das immerwährend, was immer war und
immer ist.
Ich mag keinen Abschied, noch ein Wiedersehn.
Was ist, das ist und wird immer sein, alles andere
vergänglich und ohne Bedeutung nur für einen kurzen
Moment aufblitzt um schnell in das Reich des
Vergessens zu entschwinden.
Was war und was ist wird immer sein. Du und ich,
wir und getrennt, und doch wissend, dass da noch
mehr. Tief und schmerzlich und doch fühlend, dass
dahinter verborgen, was doch immer gewusst. Alleine
und zu zweit immer da und immer froh, dass es dich gibt.
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13. Aug, 13:26
Ob es jede Stunde auch tut, kann ich zur Zeit noch nicht beurteilen. Fest steht, wenn ich mit der reinen Seinsqualität in Kontakt bin, erscheint alles leicht, fröhlich und mit tiefem Sinn.
Und heute schien mir, dass in jedem Moment eine tiefere Botschaft verborgen liegt. Diese ist allerdings verschleiert durch die eigene Trübung, welche bereits in Lektion 1 besprochen wurde.
Es könnte also zwei Wege geben, diese Trübung zu reinigen. Entweder durch den direkten Zugang mit der reinen Seinsqualität oder durch das Erkennen der tieferen Botschaft des Moments, welche wiederum in Zusammenhang mit der reinen Seinsqualität steht und damit den wahren Augenblick offenbart.
Ein Beispiel: Ich schaue eine schöne Frau an. Durch meine Trübung, das vorbelastete und enttäuschte Verlangen, kann ich die wahre Schönheit nicht erkennen. Ich kann keinen Kontakt zum Wesen im schönen Körper herstellen und verstehe damit das reine Sein nicht. Was übrig bleibt ist der schale Nachgeschmack von erneutem enttäuscht sein, weil das Verlangen nicht befriedigt werden kann.
Besser wäre also, entwder aus der Seinsqualität der Liebe oder noch subtiler zu schauen, Kontakt zum Wesen aufnehmen und sich der Schönheit zu erfreuen, als würde man ein schönes Bild betrachten. Oder aber, das Wesen direkt zu erkennen, tiefer zu schauen und das Göttliche in der Frau betrachten, was wiederum zur liebenden Seinsqualität führen muss.
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13. Aug, 08:55
Richtest du deine Aufmerksamkeit auf Trauer, Wut, Depression, Angst oder Ähnliches, wird dieses grösser. Stattdessen könntest du Freude, Liebe, Zuversicht, Klarheit oder Ähnliches an jene Stelle tun.
Es wird dich tiefer erfüllen, Probleme kleiner erscheinen und leichter lösen lassen. Es hat nichts mit wegschauen oder schönreden zu tun. Es ist nur so, dass wir damit nicht unnötig lange in Verstrickungen hängen bleiben.
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13. Aug, 08:52
Wenn ein Tag die ganze Kraft aufnehmen könnte, für eine Wiedergeburt. Wenn dieser Ursprung sein könnte, für einen Neuanfang, dafür dass die Welt kopfüber stünde und alle wieder froh und glücklich wären, sich auf ihr ursprüngliches Sein besinnen, dann, ja dann wäre es dieser Tag.
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13. Aug, 08:00
Samstag, 9. August 2008
Das Schicksal war nicht gut, das Leben war launisch und grausam, es gab in der Natur keine Güte und Vernunft. Aber es gibt Güte und Vernunft in uns, in uns Menschen, mit denen der Zufall spielt, und wir können stärker sein als die Natur und als das Schicksal, sei es auch nur für Stunden. Und wir können einander nahe sein, wenn es not tut, und einander in verstehende Augen sehen, und können einander lieben und einander zum Trost leben.
Und manchmal, wenn die finstere Tiefe schweigt, können wir noch mehr. Da können wir für Augenblicke Götter sein, befehlende Hände ausstrecken und Dinge schaffen, die vordem nicht waren und die, wenn sie geschaffen sind, ohne uns weiterleben. Wir können aus Tönen und aus Worten und aus andern gebrechlichen wertlosen Dingen Spielwerke erbauen, Weisen und Lieder voll Sinn und Trost und Güte, schöner und unvergänglicher als die grellen Spiele des Zufalls und Schicksals. Wir können Gott im Herzen tragen, und zuzeiten, wenn wir seiner innig voll sind, kann er aus unsern Augen und aus unsern Worten schauen und auch zu andern reden, die ihn nicht kennen oder kennen wollen. Wir können unser Herz dem Leben nicht entziehen, aber wir können es so bilden und lehren, dass es dem Zufall überlegen ist und auch dem Schmerzlichen ungebrochen zuschauen kann.
Hermann Hesse - Gertrud
9. Aug, 12:06